Mineralien

Auszug aus der Analyse des Instituts Fresenius vom 23.03.2011. Bestätigt durch laufende Kontrollen.

Magnesium 52 mg/l

Wichtiger Mineralstoff, der in fast allen Zellen vorkommt und an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt ist. Magnesium-Lieferanten sind Getreide und Getreideprodukte, Milch und Milchprodukte, Haselnüsse, Fleisch, Hülsenfrüchte und magnesiumreiche Mineralwässer. Ein magnesiumreiches Mineralwasser schmeckt leicht würzig. Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt 300 Milligramm bei Frauen bzw. 350 Milligramm bei Männern.

  • fördert die Verdauung
  • ist wichtig für Herz und Kreislauf
  • kommt in fast allen Körperzellen vor
  • ist wichtig für das vegetative Nervensystem
  • hält den Ruhestoffwechsel aufrecht

Mangelerscheinungen

  • Konzentrationsschwäche
  • Kreislaufschwäche, Schwindel
  • hohe Krampfanfälligkeit

Natrium 57 mg/l

Erhält die Gewebespannung und reguliert den Wasserhaushalt des Körpers. Wesentliche Rolle bei der Muskelreizbarkeit und -kontraktion.

  • reguliert den Blutdruck
  • reguliert zusammen mit Chlorid und Kalium den Flüssigkeitshaushalt
  • erhält die Gewebespannung

Mangelerscheinungen

  • Schwäche, Übelkeit
  • Muskelkrämpfe bis zum Kreislaufkollaps

Calcium 85 mg/l

Calcium ist der wichtigste Mineralstoff in Knochen und Zähnen. Vor allem Kinder benötigen für deren Aufbau ausreichend Calcium. Die besten Calciumquellen sind Milch und Milchprodukte, Fisch, Grüngemüse, Obst, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte. Auch natürliches Mineralwasser trägt zur Calciumversorgung bei. Besonders hohe Calciumgehalte finden sich in Mineralwässern aus vulkanischen Gebieten (Eifel, Nordrhön, schwäbische Alb), kalk- und dolomithaltigen Grundwasserleitern (im süddeutschen Raum) und gipshaltigen Gesteinen (Nordhessen und Harzrand). Calciumionen beeinflussen den Geschmack des Mineralwassers nicht.

  • ist wichtig für den Knochenbau
  • kräftigt die Zähne
  • aktiviert körpereigene Enzyme
  • fördert die Blutgerinnung
  • aktiviert die Weiterleitung der Nervenimpulse an die Muskelzellen

Mangelerscheinungen

  • Entkalkung der Knochen
  • Zahn-, Haar- und Nagelschäden
  • Krampfzustände

Kalium 13 mg/l

Reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Regelt außerdem die Funktionsfähigkeit der Muskeln und Nerven und ist notwendig für das Säure-Basen-Gleichgewicht. Aktivator verschiedener Enzyme.

  • reguliert die Muskeltätigkeit
  • reguliert den Flüssigkeitshaushalt
  • fördert die Funktionsfähigkeit der Muskeln und Nerven
  • ist notwendig für das Säure-Basen-Gleichgewicht
  • aktiviert verschiedene Enzyme

Mangelerscheinungen

  • Mangel führt zu Muskelschwäche
  • niedriger Blutdruck
  • Störungen der Herztätigkeit
  • Appetitlosigkeit und Verstopfung

Chlorid 27 mg/l

Ist zusammen mit Natrium für die Wasserbilanz (osmotischer Druck) zuständig. Chlorid ist  natürlicher Bestandteil der Magensäure und damit für die Verdauung wichtig.

Fluorid 0,46 mg/l

Bei Kindern spielt eine ausreichende Fluoridversorgung eine wichtige Rolle. Es unterstützt den Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz, verhindert die Bildung von Zahnbelag und härtet den Zahnschmelz. Nur wenige Lebensmittel tragen zur Fluoridversorgung bei: schwarzer Tee, Seefische, Getreide, Fleisch, Leber und einige Mineralwässer. Der Tagesbedarf an Fluorid beträgt bei Erwachsenen zwischen 3,1 (Frauen) und 3,8 (Männer) Milligramm. Wenn Fluorid überdosiert wird, kann es zu Flecken im Zahnschmelz führen.

Hydrogencarbonat 566 mg/l

Ist das meist vorkommende Anion in Mineralwässern aus Kalkgebirgen, es stammt vom Kalk und wird im Magen zu Kohlensäure umgewandelt. hydrogencarbonatreiche Wässer mildern die Magensäure und können sinnvoll bei Personen mit zu hoher Säureproduktion sein, ansonsten helfen Sie aufzustoßen. Hydrogencarbonat kann im Gegensatz zu den Mineralstoffen vom Körper selbst gebildet werden. Es ist in jedem Mineralwasser enthalten.

Sulfat 52 mg/l

Ist bei hydrogencarbonatarmen Wässern das Gegenion zu Calcium und Magnesium. Sulfat selbst schmeckt etwas bitter und daher werden solche Mineralwässer oft mit Kohlensäure versetzt. Größere Mengen an Sulfat wirken laxierend (abführend) und fördern so die Verdauung.

WISSENSWERTES

Was ist der Unterschied zwischen “eigener Quellkohlensäure” und Kohlensäure

Es gibt zahlreiche Mineralwässer, auf deren Etikett steht “mit Quellkohlensäure versetzt” (also nicht mit eigener Quellkohlensäure versetzt) oder es steht auf dem Etikett “mit Kohlensäure versetzt”, das heißt,  dass es sich um kein CO2 handelt, das der Quelle, also der Erde entstammt, sondern von CO2-Herstellern bezogen wurde und synthetisch hergestellt wurde.

Wie Sie sicherlich wissen, befindet sich im Erdinnern nach wie vor aktiver Vulkanismus, der mit extrem hohen Temperaturen einhergeht. Ausbund dieses Vulkanismus sind Vulkanausbrüche und geothermische Erscheinungen, wie z. B. die Geysire auf Island. So entstehen ständig quasi “Stoffwechselreaktionen”, die aus dem Vulkanismus und Magmatismus im Erdinnern herrühren. Hierbei entstehen nicht zuletzt Gase, die per Überdruck bzw. Auftrieb mit verschiedenen Geschwindigkeiten und in verschiedenen Zonen der Erde zur Erdoberfläche aufsteigen.

Ein ausgeprägtes Merkmal unserer Region hier im Gebiet der Vulkaneifel ist, dass hier geogenes CO2 (präzise ausgedrückt “Kohlenstoffdioxid”) aufsteigt. Man kann dies an zahlreichen sogenannten “Maaren”, dies sind erloschene Vulkane, deren Kegel sich mit Wasser gefüllt haben, erkennen, indem dort CO2-Gasblasen aufsteigen.

 

Was bedeutet “enteisent”
Noch ein Wort zu dem Stichwort “enteisent”. Natürliches Mineralwasser ist von ursprünglicher Reinheit und stammt aus einem unterirdischen, von Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Wir dürfen also diesem Naturschatz keine Behandlung, wie zum Beispiel Reinigung oder Desinfektion oder ähnliches, angedeihen lassen. Man darf lediglich das geogene Eisen aus dem Mineralwasser herausfiltern. Dies geschieht mittels Belüftung, so dass der in der Luft gebundene Sauerstoff das Eisen zum Oxidieren bringt und der rostfarbene Rückstand mittels Sandfiltern aus dem Mineralwasser herausgefiltert werden kann.

Dieser Prozess ist vorgeschrieben, da das Mineralwasser ansonsten in einer angebrochenen Flasche innerhalb weniger Stunden ein bräunlich-trübes Aussehen annehmen würde und sich dann ein hässlicher brauner Bodenbelag bilden würde. Der Enteisenungsprozess ist rein physikalisch und muss deklariert werden, daher der Wortlaut “enteisent”.

 

Die Qualität des Mineralwassers erhalten
Um die Qualität des Mineralwassers längstmöglich zu erhalten sollte es richtig gelagert werden. Mineralwasser sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Damit das Mineralwasser seine Kohlensäure nach dem Öffnen behält, sollte die Flasche direkt wieder verschlossen werden. Eine bereits geöffnete Flasche kann, wenn sie immer wieder dicht verschlossen wird, einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Originalverschlossen sind natürliche Mineralwässer in Glasflaschen bis zu vier Jahre und länger haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist auf dem Etikett angegeben. Getränke in PET-Flaschen sollten aufgrund der Verpackungseigenschaften innerhalb von 10 – 12 Monaten nach der Abfüllung getrunken werden.

 

Der menschliche Organismus und natürliches Mineralwasser 
Die in Mineralwasser enthaltenen gelösten Mineralstoffe finden sich auch im menschlichen Organismus wieder. Da der menschliche Körper keinen Speicher besitzt, um die durch den Genuss von Mineralwasser aufgenommenen Mengen an Mineralstoffen vorzuhalten, ist eine höhere Zufuhr von Mineralstoffen für gesunde Menschen unbedenklich. Überschüssige Mengen werden vom Körper ausgeschieden.

Legt man die von Ernährungsberatern und Medizinern empfohlene Aufnahmemenge an Flüssigkeit zugrunde, diese bewegt sich je nach Alter und Tätigkeit des Menschen zwischen 2 und 3 Liter pro Tag, so kann man behaupten, dass die Mineralstoffzufuhr durch den Genuss von Mineralwasser aus ernährungsphysiologischer Sicht die beste Art der Aufnahme ist.

Weiterführende Informationen über Mineralwasser erhalten Sie bei der IDM: http://www.mineralwasser.com

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